In diesem Thread stelle ich euch die interessantesten Stätten Indiens vor. Ich beginne mit dem Taj Mahal welches wohl das bekanntest Bauwerk Indiens ist. Es gibt jedoch eine ungläublich hohe Zahl weiterer interessanter Stätten in Indien.
Viel Spaß beim Lesen!
1. Taj Mahal
2. Mahabalipuram
3. Gateway of India
4. Shatrunajaya
5. Das Rote Fort
6. Tikse
7. Sonnentempel von Modhera
8. Bara Imambara
9. Elefanta
10. Ellora
11. Ghats in Varanasi (Benares)
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Das Taj Mahal ist wohl das bekannteste Bauwerk Indiens. Es befindet sich in der Nähe von Agra im Norden Indiens. Das Taj Mahal ist ein Grabmal das der Großmogul Shah Jahan zu Ehren seiner Lieblingsfrau errichten lies. Die Bauzeit betrug vermutlich 17 Jahre was aber nicht ganz sicher ist. Es wurden nur die besten Baumaterialien aus ganz Indien verwendet. So findet sich feinster Marmor darunter ebenso wie grosse Edelsteine.
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Mahabalipuram befindet sich etwa 60 km südlich von Chenai and der Küste. Seit 1985 ist der gesammte Tempelbereich Weltkulturerbe der Unesco.
Die Tempelanlage wurde zwischen 500 und 800 n. Chr. erbaut. Es befinden sich in erster Linie Verehrungsstätten für Shiva darin aber es wurden aber auch Vishnu und Krishna verehrt. Teile der Tempelanlage dürften aber auch früher ein Teil eines wichtigen Hafens gewesen sein. Auf diesem Bild könnt ihr einen Tempel an der Küste sehen.
Das bekannteste Bauwwerk ist ein Flachrelief welches die Entstehung des Ganges zeigt. Der Legende nach soll König Bhagiratha den Fluss erschaffen haben um die Seelen seiner verstorbenen Vorfahren zu reinigen. Dabei lief etwas schief und der Fluss drohte die ganze Erde zu überschwemmen. Der König flehte Shive an ihm zu helfen was dieser auch tat. Er zwang den Fluss durch sein Haar zu fliessen was eine Menge Lebewesen anzog die dieses Schauspiel beobachten wollten. So erklärt sich das reiche Leben entlang des Ganges.
Auf dem unteren Bild seht ihr das Flachrelief welches die Entstehung des Ganges zeigt.
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Das Gateway of India ist das bekannteste Wahrzeichen Mumbais. Es wurde 1911 als Gipspavillion zu Ehren King George V und seiner Frau Mary aufgrund ihres Indienbesuches erbaut. 1925 wurde das Tor aus massivem gelbem Basalt wieder neu erbaut. Nach der Unabhängigkeit gingen auch die letzten britischen Truppen durch das Tor auf ihre Schiffe zurück.
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Auf dem Berg Shatrunajaya bei Palitana im Bundesstatt Gurjat befindet sich die grösste Tempelanlage für die Jainas in ganz Indien. Sie umfasst 860 Tempel und es befinden sich mehr als 10.000 Figuren darin die aus dem 15. und 16.Jahrhundert stammen.
Der Legende nach sollen die 24 Furtenbereiter der Jainas hier ihre Erleuchtung bekommen haben.
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Der Mogulherrscher Akbar begann 1556 n. Chr. Mit dem Bau der Befestugungsanlage die erst unter seinem Enkel Shah Jahan fertig gestellt wurde. Die Doppelmauer welche die die Palastanlage umschliesst, ist mehr als 2,5 km lang. In der Innenanlage befinden sich die Privatgemächer des Kaisers Shah Jahan und seiner Töchter. Es handelt sich um mehrere Marmorpavillions die goldene Gitter haben und im bengalischen Stil erbaut wurden. Vor der grossen Audienzhalle befindet sich das Grabmal von Sir Colvin. Er war der britische Befehlshaber während des Sepoyaufstandes und fiel dort während der Kämpfe um Agra.
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Das Kloster Tikse wurde im 15. Jahrhundert auf dem Rücken eines Berges des Industals im Bundesstaat Jammu und Kashmir erbaut.
Der Legende nach, haben die Erbauer des Klosters im Industal ein heiliges Ritual durchgeführt und Opfergaben dargebracht. Als sie die Opfergaben gerade werfen wollten, kam ein Rabe, nahm den Teller mit den Opferkeksen und flog davon. Die beiden Lehrer und ihre Schüler machten sich auf die Suche und als sie ihn wiederfanden, gründetetn sie exakt dort das Kloster Tikse.
Hier seht ihr ein Bild des Klosters Tikse
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Der Sonnentempel von Modhera wurde von König Bhim Dev von 1026 n. Chr. bis 1027 n. Chr erbaut. Er ist dem Sonnengott Surya gewidmet.
In der bildlichen Darstellung wird er mit seinen Pferden reitend gezeigt.
Teile des Tempels sind aber während eines späteren Krieges zerstört worden.
Hier könnt ihr ein Bild des Tempels sehen.
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Der Bara Imambara wurde 1784 n. Chr. erbaut und ist in Lucknow, der Hauptstadt des Bundesstaates Uttar Pradesh zu finden. Seine eigentliche Funktion ist die eines Mausoleums.
Es kann durch das Rumi Durwaza, das Türkische Tor betreten werden, welches der Hohen Pforte in Istanbul nachempfunden ist. In der Nähe der unten gezeigten Moschee befindet sich das Grabmals Ali Shah' s, des wichtigsten Herrschers der Stadt.
Hier seht ihr ein Bild der Asafi Moschee
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Elefanta hies früher Gharipuri, bekam jedoch diesen Namen von den Portugiesen, welche die riesige Statue eines Steinelefanten vorfanden.
Auf der Insel sind 5 Felsenhöhlen zu finden, die dem Gott Shiva geweiht sind. In ihnen sind mehrere Statuen Shivas in seinen verschiedenen Erscheinungsformen zu sehen. Leider sind viele dieser Statuen beschädigt weil die Portugiesen diese während ihrer Kolonialzeit als Schiessübungsziele benutzten.
Unten auf dem Bild seht ihr ein Relief das Shiva als kosmischen Tänzer zeigt.
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Bei Ellora befinden sich auf einer Länge von mehr als 2 km 34 Tempelanlagen und Klöster, die aus dem Fels herausgearbeitet wurden bzw. in die dort befindlichen Höhlen hineingearbeitet wurden..
Es befinden sich hier hinduistische, buddhistische und jainaistische Anlagen die zum Teil aus dem 4. Jahrhundert n. C. bis zum 10. Jahrhundert n. C. stammen. Die Anlagen stammen aus einer Zeit in der noch sehr viel Toleranz bei den Glaubensrichtungen herrschte und so mehrere Anlagen von Hindus und Buddhisten sehr nahe beieinander zu finden. Es befinden sich hier so viele verschieden Schreine, Tempel und Skulpturen, dass eine Einzelbeschreibung unmöglich ist.
Auf dem Bild hier unten seht ihr den Kailash Tempel der wirklich komplett aus dem Fels herausgeschlagen wurde. Das heisst, die Hallen sind alle einmal massiver Fels gewesen und auch die Säule die ihr seht, musste erst komplett freigearbeitet werden.
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Die Stadt Varanasi ist vielen auch unter dem Namen Benares bekannt, den ihr die Briten während der Kolonialzeit gegeben hatten. Sie ist eine der ältesten Städte der Welt und dürfte seit mehr als 3.000 Jahren existiieren.
Hier gibt es die sogenannten Ghats entlang des Ganges, an denen die rituellen Bäder im Ganges durchgeführt werden. In der Nacht sind Teile des Flussufers in hellem Feuerschein erleuchtet, weil hier auch die rituellen Verbrennungen durchgeführt werden.
Auf dem unteren Bild seht ihr ein Stück des Flussufers.
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Das Kloster Phuktal befindet sich im äussersten Norden von Indien im Bundesstaat Zanskar. Ursprünglich war es eine Meditationshöhle gewesen um die herum dann die Mönchshäuschen in den Hang hineingebaut wurden.
Der Legende nach haben drei Brüder die Höhle bewohnt um als Yogis die Erleuchtung zu erlangen. Als dies geschehen war, flogen sie in völlig unterscheidliche Richtungen davon um andere Höhlen zu bewohnen.
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